• Unser Ansatz

    Wir fassen zusammen: Das Schulsystem bereitet noch auf das vorletzte Jahrhundert vor.
    Doch wie ändern wir das? Es gibt mehrere Möglichkeiten. Grundsätzlich lassen sich zwei Ansätze differenzieren: Von innen heraus – oder eben von außen.

     

    Mit Organisationen wie “Schule im Aufbruch” haben schon viele fähige Leute versucht, das System von innen heraus zu verändern. Auch mit kleineren Erfolgen. Allerdings ist es ein sehr langsamer und zäher Prozess. Denn wieso etwas Neues wagen, wenn das Alte irgendwie noch funktioniert?

     

    Wir werden deswegen einen neuen und radikaleren Weg einschlagen und durch Schulgründungen das System von außen verändern.

     

    Eine Schule zu gründen ist ein im Grundgesetz verankertes Recht. So lassen sich auch Schulen gründen, die vollkommen anders funktionieren – solange der Bildungsplan erfüllt wird. Wir können also Schulen gründen, die beweisen, dass unser Verständnis von Lernen den Kindern, Lehrern und Eltern zugute kommt. Die Schüler werden auch an unseren Schulen die normalen Abschlüsse schreiben und bestehen.  

     

    Uns ist klar, dass wir mit eigenen Schulen das Schulsystem alleine nicht revolutionieren können. Mit unserem Ziel von 100 Schulen werden wir 50 000 Schüler haben – von 8,34 Millionen. Das sind 0,6 Prozent der Schüler; aber nicht der Medienpräsenz. Durch offensive Öffentlichkeitsarbeit hoffen wir eine deutlich höhere Medienpräsenz zu erreichen. Mit dieser Bekanntheit und den Schulen als Beweis für unsere Thesen, werden wir in die Politik einsteigen und Lobbyarbeit betreiben. Schließlich ist das große Ziel nicht die Gründung von 100 Schulen, sondern die Veränderung des gesamten Bildungssystems! 

     

    Und was unterscheidet unseren Ansatz von dem der schon existierenden Schulen? 
    Denn es gibt bereits seit über 30 Jahren Schulen in Deutschland, die unserem Ideal von Schule sehr nahe kommen, z.B. die Kapriole in Freiburg. Der Schwachpunkt dieser Schulen ist, dass sie weder einheitlich, noch skalierbar in Konzept und Größe sind. Dafür sind sie auch nicht ausgelegt, doch das wäre wichtig um das Schulsystem zu verändern. Es macht einen Unterschied beim Kultusministerium, ob man eine funktionierende Schule vorzeigen kann oder eben 100. Dann lässt sich ein Erfolg auch nicht mehr als Einzelfall abtun.

     

    Auch die Vereinheitlichung unserer Schulen ist ein neuer Schritt: es gibt ein Konzept, das für alle Schulen angewandt und nur den örtlichen Gegebenheiten angepasst wird. So stellen wir sicher, dass alle Schüler auf allen Schulen die gleichen Chancen und Möglichkeiten haben. Dieses Konzept wird an einen unabhängigen Franchisenehmer gegeben, der dann unter dem Namen Schools of Trust seine eigene Schule eröffnet. Das könnten zum Beispiel Eltern sein, die sich in ihrer Stadt eine Schools of Trust Schule wünschen. 

     

    Das ermöglicht uns mehr – und effizienter – Schulen zu gründen. Insgesamt wird Schools of Trust als Mutterkonzern agieren, der zur Qualitätssicherung und Unterstützung der Franchisenehmer dient. 

     

    Dazu bauen wir auf ein Non-Profit Geschäftsmodell, das professionelle Strukturen mit Menschlichkeit und Demokratie vereint. Wir werden eine neue Ära der Schulen einleiten und Bildung wieder sexy machen!

     

    Und das Beste: Selbst wenn wir grandios scheitern, nie über die erste Schule hinauskommen und gar nichts im System anstoßen sollten; immerhin werden dann ein paar hundert Kinder dank uns eine wunderbare Schulzeit haben.
    Und das ist der Aufwand auf jeden Fall wert!