Geschichte

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    Schools of Trust hat seinen Ursprung bei Christoph Schuhmann, damals und heute Lehrer an einem Regelgymnasium. Er hatte seine Schüler gefragt, was sie mit „Lernen“ und „Schule“ verbinden. Die Antworten haben ihn erschreckt: durchweg negative Assoziationen wie Stress und Angst. Er fragt sich, ob das überall so ist und ob es nicht vielleicht auch Schulen gibt, an denen die Kinder Spaß am Lernen haben. 

     

    Also schnappte er sich eine Kamera und ein Mikro und ging auf Filmreise. Neben seiner Arbeit reiste er nach Israel, England und Frankreich, um die verschiedensten alternativen Schulen zu besuchen und dort Interviews zu führen. Denn natürlich wollte er wissen, warum an anderen Schulen Lernen Spaß macht und wie er diese Freude bei seinen Schülern wieder entfachen könnte. Unterstützt haben ihn dabei Leon Sigmund und Thomas Möller, die sich nach ihrer Schulzeit auch gefragt hatten, ob es denn noch besser geht. Zusammen war ihnen eines besonders wichtig: Vertrauen ins Lernen. Immer wieder hatten sie auf der Reise bemerkt, dass sich fast alle Wünsche und Bedürfnisse der Schüler und Lehrer ohne eine Sache nicht erfüllen lassen. Vertrauen. Es schien ihnen so wichtig, dass sie den Film „Vertrauen ins Lernen“ nennen wollten. Aufgrund der Internationalität, die der Film dann entwickelte, entschieden sie sich für einen griffigeren, englischen Namen: Schools of Trust war geboren.

     

    Nachdem der Film 2015 als DVD erschien, haben sie im April 2017 beschlossen, ihn nicht nur den Käufern(LINK) zugänglich zu machen, sondern den Film auf YouTube(LINK) kostenlos zur Verfügung zu stellen. Mit diesem Schritt eröffneten sie der Weite des Internets die Möglichkeit, freie und demokratische Schulen auf eine sehr berührende Art und Weise kennen zu lernen. Mittlerweile haben über 50.000 Menschen den Film gesehen und einige wurden dazu inspiriert, selbst eine Schule für ihre Kinder zu gründen.

    2017 gab es auch einen riesigen Online Kongress, bei dem über 5000 Menschen teilgenommen haben – für den Bereich der alternativen Bildung eine bemerkenswerte Zahl.

     

    Doch das Ziel war nicht nur das Verbreiten von freier Bildung in den Köpfen der Menschen. Vielmehr wollten sie neue Schulen gründen, an denen Kinder selbstbestimmt und mit Freude und Vertrauen lernen können.

     

    Doch hier gab es einen PauseBreak. Circa fünf Jahre lang hatten Christoph, Leon und Thomas nun das Projekt vorangetrieben und viel Zeit und Herzblut hineingesteckt. Nun nahmen andere Themen überhand, wie Familie, Studium und Job. Das Projekt war für einige Zeit am Einschlafen, bis eines Tages Florian auftauchte und dem Ganzen neues Leben einhauchte!

     

    2017 kam Flo an Bord und brachte mit einem kleinen Team einen Blog(LINK) ans Licht, der auch heute noch wöchentlich bespielt wird!

     

    2018 startete er zusammen mit Tabea und Jonas eine neue Runde. Wir unternahmen eine Filmreise durch Deutschland, die Niederlande und die Schweiz um noch mehr Schulen kennen zu lernen und uns ein Bild davon zu machen, wie diese Schulen wirklich funktionieren. Ohne Ahnung, aber mit ganz viel Freude brachten wir die fünf Wochen in neun Schulen rum, ohne Pause am Kinder filmen und Interviews führen. 

     

    Von Mai bis Juli hatten wir auch online Unterstützung von unserem ersten Coach Ernst Neumeister(LINK), der uns vor allem in Sachen Fundraising und Social Media unterstützt hat.

     

    Während der Reise wuchs langsam eine Idee. Eine Idee, die mittlerweile zu unserer Vision(LINK) geworden ist: 100 Schulen zu gründen und das Bildungssystem in Deutschland nachhaltig zu verändern. 

     

    Auf der Reise begannen auch die (Wieder)Aufnahme der Social-Media-Kanäle, die gerade aktiv betrieben werden. Seit Mai 2018 sind wir wieder aktiv auf Facebook(LINK) und neu aktiv auf Instagram(LINK). Auf Facebook finden sich inspirierende Zitate, Veranstaltungen und Artikel, während wir auf Instagram sehr persönlich und knackig vom unserem SoT Alltag erzählen. Schau doch mal vorbei!

     

    Der nächste Schritt war die Sichtung der vielen Stunden Material, die auf der Reise entstanden sind. Eine sehr stumpfe und gelegentlich lustige Arbeit. Vier ganze Monate später veröffentlichten wir unser erstes Video! Eine Premiere, die den Startschuss für eine neue Zeitrechnung im Projekt Schools of Trust gab. Zeitgleich mit dem ersten Youtube Video(LINK) kam auch unser aktueller Coach Martin Büttner, der uns für ein halbes Jahr begleiten sollte. Vielleicht hat er nicht gewusst, dass das ausgeschrieben Coaching nur für sechs Monate gedacht war, denn ein dreiviertel Jahr später steht er immer noch an unserer Seite und coacht uns professionell.

     

    Im Dezember 2018 stößt Michi hinzu, der bisher einzige freie Schüler, der an dem Projekt mitwirkt. Mit seiner Perspektive aus der Sicht eines Schülers, hat er dem Projekt nochmal eine neue Sichtweise gegeben, die wir uns davor immer nur vorstellen konnten.

    Februar 2019. Schools of Trust wird vom Hobby-Projekt zum richtigen Verein. Wir werden immer professioneller! Zeitgleich gehen unsere ersten beiden Spendenplattformen an den Start: Betterplace(LINK) und Steady HQ(LINK).

     

    Bei Betterplace(LINK) lassen sich Spendenbescheinigungen ausstellen und es ist insgesamt für Einmalspenden super geeignet. Falls Du uns regelmäßig mit einem kleinen Betrag unterstützen möchtest, dann tu das doch auf Steady(LINK)! Hier bekommst Du exklusive Updates und Einsichten, die wir sonst nirgendwo veröffentlichen und einzig und allein den Steady Unterstützern vorenthalten. Wahre Bildungsrevolutionäre haben exklusiven Content verdient 😉

     

    April 2019. Das Team wächst schlagartig um circa 20 Leute! Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte von Schools of Trust. Plötzlich sind wir ein Team von 25 Revoluzzern, die in den unterschiedlichsten Aufgabenbereichen ihr Bestes geben. Von Schülerin bis Lehrer, von Ärztin zur Kinderkrankenschwester, von Softwareentwickler bis Cutterin  ist unser Team bunt durchmischt und vielfältig geworden. Ein großartiges Gefühl!

    Im Mai 2019, wo das Projekt so richtig Fahrt aufnimmt, steigt Tabea aus dem Kernteam aus. Im August wird sie für ein Semester nach Kuba gehen und kann von dort aus nicht im selben Maß am Projekt weiterarbeiten. Sie beschließt deshalb, schon jetzt aus dem Kernteam zu scheiden, um nicht plötzlich ein großes Loch zu reißen. Nach ein paar sehr emotionalen Tagen beschließen wir gemeinsam mit Michi, dass er von nun an im Kernteam sein wird. Eine super Lösung, wie sich herausgestellt hat.  

     

    Juli 2019. Nach einer Eingewöhnungszeit von ein bis zwei Monaten hat sich das gesamte Schools of Trust Team(LINK) nun gut eingespielt und arbeitet hochproduktiv. 

    Und das ist auch nötig, denn wer soll denn die Welt retten, wenn nicht wir?